optimize.js – neue empfohlene Einbaumethode für Google Optimize

Google bleibt seiner Tradition treu, halbjährlich die empfohlene Einbaumethode für Google Optimize zu ändern. Mal mit, mal ohne GTM, mal als Teil des GA Codes, aber bis jetzt immer asynchron – das heißt, Optimize hat bisher parallel zu allen anderen Ressourcen auf der Website geladen. Seit kurzem bietet Google mit optimize.js nun wieder eine neue Methode an, diesmal jedoch mit der Option, das Optimize Script synchron zu laden – und somit das Page Hiding Script, das das Flackern beim Verändern der Testseite verstecken soll, obsolet zu machen.
e-dialog Blogbeitrag Google Optimize
(c) Unsplash
Eine einzige Zeile Code, idealerweise im <head> der Seiten, jedoch immer so weit oben wie möglich, ist dafür notwendig:

<script async src="https://www.googleoptimize.com/optimize.js?id=OPT-XXXXXXX"></script>

Man erkennt an diesem Beispielcode auch, dass Optimize Container nun nicht mehr das GTM-Präfix haben, das in der Vergangenheit oft für Verwirrung sorgte. Neuere Container haben nun eine ID, die mit OPT- beginnt.

Ganz ohne Page Hiding Script geht es aber dann doch nicht. Wer Analytics Audiences oder Google Ads Kampagnen für das Targeting nutzen möchten, dem empfiehlt Google dann doch auch, das Script mit einzubauen. Und das sind ja gerade die coolen Features von Google Optimize (360).

  Wir empfehlen daher folgende Variante: synchroner Code plus Page Hiding Script:

<!-- Anti-flicker snippet (recommended)  --> <style>.async-hide { opacity: 0 !important} </style> <script>(function(a,s,y,n,c,h,i,d,e){s.className+=' '+y;h.start=1*new Date; h.end=i=function(){s.className=s.className.replace(RegExp(' ?'+y),'')}; (a[n]=a[n]||[]).hide=h;setTimeout(function(){i();h.end=null},c);h.timeout=c; })(window,document.documentElement,'async-hide','dataLayer',4000, {'OPT-XXXXXXX':true});</script>

<script src="https://www.googleoptimize.com/optimize.js?id=OPT-XXXXXXX" onerror="dataLayer.hide.end && dataLayer.hide.end()"></script>

Was heißt das für bestehende Einbindungen?

Erstmal gar nichts. Auch alle älteren Einbaumethoden funktionieren noch. Und wenn Sie keine Performance-Probleme haben, z.B. dass Optimize zu langsam lädt, dann gibt es auch kaum einen Grund, den Einbau zu verändern. Sollten Sie aber ohnehin schonmal in den Templates Ihrer Website Änderungen vornehmen, empfiehlt sich, auf die neue Einbaumethode umzustellen.

Allerdings: wenn Sie in Optimize die Funktion, den ordnungsgemäßen Einbau des Optimize Scripts zu testen, nutzen, kann diese zu einer Fehlermeldung führen, wenn sie eine ältere Einbaumethode nutzen. Prüfen Sie in diesem Fall das korrekte Funktionieren von Optimize mit einer veröffentlichten Personalisierung, die nur bei einem bestimmten Parameter oder Cookie greift oder eine für den Besucher unsichtbare Veränderung durchführt, z.B. etwas in die Browser-Konsole schreibt:

 

optimize.js und Consent Management

Bis jetzt war das leicht: Optimize wurde erst aktiv, wenn der erste Hit einer Seite an Google Analytics geschickt wurde. Ohne Analytics Opt-In wurde daher auch Optimize nicht geladen. Zwar ist auch weiterhin ein verknüpftes GA property notwendig, um Optimize nutzen zu können, aber das Script wird dennoch geladen. Daher ist für Optimize mitunter ein eigenes Opt-In notwendig. Bitte halten Sie hier Rücksprache mit Ihrem Datenschutzbeauftragten!

Fazit

Die meisten Client-seitigen Testingtools nutzen eine synchrone Einbindung, oder bieten sie zumindest als Alternative an. Wir hegen daher die Hoffnung, dass Google nun die endgültige Antwort auf die Frage, wie Optimize einzubinden ist, gefunden hat und weitere Wechsel der empfohlenen Einbaumethode entfallen.

Ein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht nicht, aber wenn gerade Änderungen an der Website anfallen, kann man den Wechsel auf optimize.js mitnehmen. Ein schnelleres Laden der Test- und Personalisierungsvarianten sollte der Lohn für die Mühe sein.

Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen, wir helfen Ihnen dabei gerne! kontakt@e-dialog.at

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